
LOST IN COLOURS ist eine fotografische Auseinandersetzung mit der Schönheit des Alltäglichen. Das Projekt zeigt, wie Licht, Wetter und Zeit auf Material wirken – wie Sonne und Regen Farben verändern und neue Bilder entstehen lassen. Durch Zufall gefundene Motive laden dazu ein, genauer hinzusehen und Schönheit dort zu entdecken, wo man sie nicht erwartet. Lost in Colors feiert das ungeplante Finden und die stille Ästhetik der Vergänglichkeit.
Detailierte Projektinfos:
LOST IN COLOURS ist ein fotografisches Projekt über Schönheit und Veränderung. Im Mittelpunkt steht die Wirkung äußerer Einflüsse auf Material – durch Licht, Wetter, Zeit, Gebrauch und Abnutzung. Kratzer, Verwitterung und Spuren des Umgangs werden nicht als Mängel verstanden, sondern als sichtbare Prozesse von Transformation.
Die Arbeiten bewegen sich zwischen Fotografie und Malerei: Oberflächen werden zu Farbflächen, Materialien zu Bildräumen. Dabei entsteht Schönheit nicht durch Inszenierung, sondern durch Zufall und Beobachtung. Gleichzeitig lassen sich die Veränderungen der Materialien auch als Zustände lesen – als Metaphern für äußere Einwirkungen, die Wandel, Verletzlichkeit und Anpassung sichtbar machen und damit einen offenen gesellschaftlichen Bezug ermöglichen.
Lost in Colors versteht Schönheit als etwas Vergängliches, Prozesshaftes und Alltägliches – gefunden, nicht gesucht.

























