top of page

THANK YOU FOR THE MUSIC versteht sich als Hommage, Mahnung und Liebeserklärung zugleich – an eine Szene, die Köln prägt, auch wenn sie zeitweise  in der Corona Zeit unsichtbar geworden ist.
>> „Mit dem Fotomagazin THANK YOU FOR THE MUSIC möchte Philipp Treudt dem Kölner Kulturpublikum die Möglichkeit bieten, hinter die Kulissen zu blicken, die Emotionen der betroffenen Künstler und Eigentümer mitzuerleben und die Öffentlichkeit auf die bedrohliche Lage Kölns aufmerksam zu machen durch die Corona-Pandemie verursachten Clubs." (Rolling Stone Magazin).
>> Klicke hier um die veröffentlichte Fotostrecke in der Die Zeit zu sehen.

 

THANK YOU FOR THE MUSIC ist ein fotografisches und dokumentarisches Projekt, das sich der Kölner Clublandschaft widmet – einer Szene, die durch die Corona-Pandemie abrupt zum Stillstand kam und bis heute um ihre Existenz kämpft. Ausgangspunkt des Projekts ist der 14. März 2020, jener Tag, an dem Clubs und Bars in Köln schließen mussten. Orte, die über Jahrzehnte hinweg Räume für Musik, Kunst, Begegnung und Freiheit waren, wurden plötzlich still.

Im Zentrum des Projekts steht ein Fotomagazin, das 26 Kölner Clubs und Bars porträtiert. Die Fotografien geben Einblicke hinter verschlossene Türen und zeigen leere Tanzflächen, verlassene Bühnen und stille Tresen. Ergänzt werden die Bilder durch persönliche O-Töne von Clubbetreiber:innen, Musiker:innen und Kulturschaffenden, die von ihren Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen berichten. So entsteht ein emotionales Zeitdokument, das die Bedeutung dieser Orte für die Stadt und ihre Menschen sichtbar macht.

Initiiert wurde THANK YOU FOR THE MUSIC von Philipp Treudt in Zusammenarbeit mit der Klukomm e.V., die seit über zehn Jahren die Interessen der Kölner Clublandschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit vertritt. Ursprünglich war anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Vereins eine Ausstellung geplant – doch die Pandemie veränderte alles. Aus dieser Situation heraus entstand die Idee, die Clubs selbst in den Fokus zu rücken und ihre Geschichten festzuhalten.

Realisiert wurde das Projekt mithilfe einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne über Startnext. Die Unterstützung aus der Community ermöglichte die Produktion des Magazins sowie die Umsetzung mehrerer Ausstellungen in Köln, bei denen die Fotografien öffentlich gezeigt wurden. Ziel war und ist es, das Bewusstsein für die prekäre Lage der Clubs zu schärfen, ihr kulturelles Gewicht hervorzuheben und Politik wie Gesellschaft daran zu erinnern, wie essenziell diese Orte für das urbane Leben sind.

THANK YOU FOR THE MUSIC versteht sich als Hommage, Mahnung und Liebeserklärung zugleich – an eine Szene, die Köln prägt, auch wenn sie zeitweise unsichtbar geworden ist.

bottom of page