Magical kind of mystery
Nachtleben und privater Rückzug: Fotografien aus dem „Zum scheuen Reh“ und dem Zuhause seiner Mitarbeitenden im Dialog mit einem Gedicht von Claudio Schulz Keune.
2021 23 Bilder
23 Bilder
Magical kind of mystery
Magical kind of mystery
2021
Nachtleben und privater Rückzug: Fotografien aus dem „Zum scheuen Reh“ und dem Zuhause seiner Mitarbeitenden im Dialog mit einem Gedicht von Claudio Schulz Keune.
Zwischen öffentlicher Nacht und privatem Rückzug: Die Fotografien zeigen das „Zum scheuen Reh“ und seine Mitarbeitenden zu Hause – zwei Räume, in denen Menschen sich zeigen und dem Blick entziehen. Das Gedicht des Schauspielers Claudio Schulz Keune tritt mit den Bildern in einen Dialog über Nähe, Vereinzelung und das Versprechen der Nacht.
Im Wetterleuchten der Möglichkeiten des Augenblicks der Nacht. Das letzte Blau vom Himmel weggewischt wie von tausend Händen.
Und in dem Moment, in dem die Nacht, bevor sie Anlauf nimmt, sich kurz besinnt und die Augen schließt und du in ihr bist und mit ihr bist und dich ziehen lässt und halten lässt und verbunden bist mit dir.
Sound setzt sich dir auf deine Schulter und nickt dir zu und nimmt dich mit vorbei an deinem Kopf und da hinein und immer tiefer, dahin, wo du selbst manchmal oft nicht hingelangst, nicht hinkannst.
Nicht untergehen. Oben bleiben. Wach bleiben. Geradeaus.
Teil sein von etwas, das du nicht verstehen musst, um zu begreifen. Teil von Bewegung und Licht und glitzernder Gelassenheit.
Funkelnd perlende Süffisanz und willenlose Waghalsigkeit recken die Hälse und wollen erhaschen einen Hauch.
Und weiter schiebt sich der Zug der Vereinzelten, der Zerwürfelten und neu gemischten Leben, treibt auseinander, setzt sich zusammen und hebt ab.
Ausstellungen
- 2021wobistdu, Köln